Mittwoch - 22. November 2017





Diese Seite zu Favoriten hinzufügen
Netscape und Firefox: STRG+D



 
Carolinensiel ist ein kleiner Ort im Landkreis Wittmund, der jedoch für Urlauber in vieler Hinsicht ein ganz großes Ausflugsziel mit Charme.


Der Tourismus in Carolinensiel

 

Um 1800 begann auf Wangerooge der Nordseetourismus und schwappte schnell auch nach Carolinensiel hinüber. Denn wer auf die Inseln wollte, der musste hier vorbei und blieb oft gern freiwillig ein wenig in dem charmanten Dorf namens Carolinensiel. Doch Carolinensiel blieb lange Durchgangsstation und konnte auch zu Beginn des letzten Jahrhunderts auch gegenüber den beiden, so nah gelegenen Inseln nicht als eigenständiger Kurort bestehen und zog nur wenige Übernachtsgäste an.

 

 

 

 

Seit 1953 jedoch gibt es hier einen eigenen, damals mit 20000 Kubikmetern Sand aufgeschütteten Strand zum Baden, einen neuen Deich und ein Schöpfwerk. Das alles zusammen genommen kurbelte den Tourismus in Carolinensiel doch wesentlich an. Ungefähr zu dieser Zeit 1856 wurde auch dazu passend der Fremdenverkehrsverein gegründet. 1980 folgte der Bau des Haus des Gastes und 1983 schließlich die Anerkennung als Nordseebad gemeinsam mit dem nahen Harlesiel.

 

Woher kommt der Name Carolinensiel?

 

Georg Albrecht von Ostfriesland hat den Ort 1730 am Siel, also am Deich gegründet. Er hatte wiederum eine Ehefrau, die Sophie Caroline von Brandenburg Kulmbach hieß und deren zweitem Namen der Fischerort seinen heutigen Namen verdankt. Die Domäne Fürstinnen-Gradhaus schenkte ihr ihr Ehemann, so dass sie von dort Einkünfte erhielt und sich wahrlich als Herrin des Ortes fühlen konnte. Das Land, dem Caroline ihren Namen geben durfte, gibt es erst seit rund 1500, denn zu dieser zeit erschloss der Bau von Deichen neues Marschland an der sogenannten Harlebucht in der Gegend. Carolinensiel hat eine besonders gut geschützte Lage und war daher lange der wichtigste Hafen des nördlichen Teils von Ostfriesland.

 

 

 

Gerade als 1765 ein neuer Deich mit Schleuse gebaut wurde, war er als einziger Hafen der Gegend auch vor Sturmfluten geschützt und ist daher bis heute entsprechend gut erhalten. Der Ort ist insgesamt sehr museal ausgerichtet und enthält auffällig viele alte und heute zu modernen Zwecken benutzte, jedoch optisch historisch gebliebene Gebäude. Es gibt hier auch viele repräsentative Gärten, die vor allem den Besuchern zur Zierde gedacht sind. Selbst neue Häuser werden meist angepasst gebaut, damit die gesamte Optik von Carolinensiel nicht zerstört wird. Im Jahr 1666 einigten sich die ostfriesische Fürstin und der Graf von Jever auf eine Landesgrenze. Da Carolinensiel zufällig genau zwischen den beiden Inseln Spiekerooge und Wangerooge liegt, führt diese Grenze direkt durch das heutige Hafenbecken.

 

Besonderheiten von Carolinensiel

 

Heute befindet sich an dieser Stelle ein schöner Museumshafen, an dem man als Besucher wunderbar spazieren gehen und sich über die bewegte Geschichte dieses ebenso kleinen wie historisch wichtigen Dorfes informieren kann. Von hier aus fahren auch viele Raddampfer, die man sonst entlang der gesamten Nordseeküste gar nicht sieht und die sich für einen Ausflug auf See anbieten. Auch ein Wattensail oder allgemein ein Segeltörn hier kann sich lohnen, denn dafür ist die Nordseeküste vor Carolinensiel wie gemacht. Wer die Bronzeskulptur namens Cliner Wind anfasst, der segelt angeblich zukünftig voller Glück durchs Leben. Sollte das Wetter einmal schlechter sein, geht man im Erlebnisbad Isums schwimmen oder besucht das Meerwasserbad Harlesiel bzw. macht einen Ausflug zum Sielhafenmuseum, das es seit 1984 dort gibt.

 

 

 

Dazu kommt auch das Erlebnismuseum Phänomania, das sich der Wissenschaft widmet und in einem denkmalgeschützten, historischen Bahnhof im Ort befindet. Als Kirche ist die Deichkirche interessant, die die einzige Kirche der ganzen Küste ist, die auf einem Deich gebaut ist und von 1776 stammt. Ebenso einmalig ist die Galerieholländer genannte Windmühle von 1773, die äußerlich perfekt erhalten ist und eine Ausstellung zur Mühle ebenso wie Ferienwohnungen beherbergt. Wer krank nach Carolinensiel kommt, der sucht am besten das Kurzentrum Cliner Quelle auf, den auch für eine Kur findet man hier den perfekten Ort.

 

Gerne machen die Gäste der Ferienwohnung Kutscherhuus aus Holtgast eine Tagestour nach Carolinensiel um diesen ostfriesischen Erholungsort kennen zu lernen.

 

Weitere Informationen über Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sehen Sie auf der Startseite.

 

Wir beraten Sie gerne.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mariechen Kutscher

 

Telefon 04971 - 912364

 

 






 
Ferienwohnungen in Holtgast · Mühlenstrich 6 · 26427 Holtgast bei Esens · Telefon: 04971-912364